Nicht alle Parteien haben ein Millionen-Budget für schweizweite Plakatkampagnen. Sie müssen ihre Wähler mit anderen Mitteln erreichen. Das Stichwort heisst Kreativität. Problem: Wir haben schon alles gesehen.
Dank Julian Assange und seinem aufgelösten Postfinance-Konto blickt die Welt auf die Schweizer Piratenpartei. Nun überlegt sich diese, wie sie den Schwung bewahren kann.
Die Schliessung des Wikileaks-Kontos hat für die Post Konsequenzen: Die Piratenpartei Schweiz hat Strafanzeige eingereicht. Sie wirft der Post vor, das Postgeheimnis verletzt zu haben.
Der Bundesrat wird von der Piratenpartei aufgefordert, im Streit um Wikileaks Druckversuchen der USA zu widerstehen. Diese Forderung unterstützen auch prominente Bundesparlamentarier.
Sympathisanten des Wikileaks-Gründers Julien Assange haben die Internetseite der Postfinance blockiert. Die Hacker riefen über Twitter zum Angriff auf.
Die Postfinance schloss am Montagnachmittag das Spendenkonto von Wikileaks. Am Abend war die Webseite des Finanzdienstleisters zeitweise nicht mehr erreichbar.
Die Enthüllungsplattform Wikileaks ist über ihren Hauptserver in Frankreich nicht mehr erreichbar. Die Schweizer Piratenpartei hat bereits Gegenmassnahmen eingeleitet.
Und plötzlich steht er im Fokus der Öffentlichkeit: Informatikstudent Denis Simonet, Präsident der Schweizer Piratenpartei, über sein Treffen mit Wikileaks-Chef Julian Assange und die Angst .
Die Enthüllungsplattform Wikileaks war an diesem Wochenende zeitweise nicht mehr erreichbar. Nun setzt die Webseite auf die Dienste von Webaktivisten – mit grossem Erfolg.